28-mal mehr Klimaschutz

Klimaschutz gelingt auf vielfache Weise. Der KlimaKreis Köln hat gezielt Projekte unterstützt, die durch innovative Technik, kreative pädagogische Konzepte und die neue Vernetzung von Akteuren das Klima schützen. Informieren Sie sich hier näher über die 28 geförderten Projekte.

Details zu unseren Förderrichtlinien finden Sie hier.

Technische Projekte

Die Kraft der Sonne: Die Kölner protarget AG konstruiert wartungsarme Solargeneratoren, speziell für wüstennahe Regionen. Diese stellen kostengünstig und klimafreundlich Prozessdampf für industrielle Produktionen her. >>
  • Diesel trifft Flüssiggas: Ein innovativer Duel-Fuel-Antrieb für Lkw könnte künftig die Emissionen des Güterverkehrs reduzieren.  >>
  • Zielsicher liefern: Eine intelligente Routenplanung bringt Lieferfahrzeuge schneller zum Zielort und vermeidet Staus in der Innenstadt.   >>
  • Saubere Sache: Eine Biomasseanlage liefert die Energie für die nachhaltige Stahlverarbeitung.  >>
  • Sanieren statt abreißen: Ein baufälliges Wohngebäude in Ehrenfeld wird zum vorbildlich sanierten Modellobjekt.  >>
  • Zum Nachahmen geeignet: Die Sanierung eines baufälligen Modellobjekts in Ehrenfeld geht nun in die Praxisphase.   >>
  • Eine für alle: Ein neuartiges System sorgt für CO2-sparende Wärme in einem Neubaugebiet in Wesseling.  >>
  • Kleines Kraftwerk im Keller: Brennstoffzellen könnten künftig im Eigenheim gleichzeitig Wärme und Strom produzieren.  >>

Pädagogische Projekte

Klimaschützer der Zukunft: Mit dem Projekt „Klimabildung+“ möchte das NaturGut Ophoven Kindern zwischen sechs und zehn Jahren komplexe globale Klimaschutz-Themen vermitteln. >>
  • Grüne Wände: Mit seinen Klimawänden, gebaut aus einfachen Mitteln, macht derVerein ConAction zusammen mit Kölner Schülerinnen und Schülern graue Schulhöfe grüner.   >>
  • Fit für die Energiewende: Das Energie-Kompetenz-Zentrum Rhein-Erft-Kreis vermittelt Auszubildenden Wissen über Wärmepumpen, Solarstrom & Co.  >>
  • Kölner Klimaschutz-Gemeinschaft: Durch Wettbewerbe will die etablierte Internetplattform www.koeln-spart-co2.de noch mehr Kölner zu aktiven Klimaschützern machen.  >>
  • Fahren und dabei Sparen: Die Kölner Spritspar-Meisterschaft will das Klimaschutzpotenzial bei kleinen und mittelständischen Unternehmen nutzen und deren Mitarbeiter von einer spritsparenden Fahrweise überzeugen.  >>
  • Nachhaltig Einkaufen: Der Verein „Natur & Kultur" und REWE zeigen, wie man durch bewusstes Shoppen seinen CO2-Fußabdruck verkleinert.   >>
  • „Die Wetter Retter!?": Die Theaterproduktion Comic On! animiert Kinder mit ihrem Stück „Die Wetter Retter!?“ auf originelle Weise zum Klimaschutz.   >>
  • „Gefällt mir": Eine Serie von acht Videoclips wirbt in sozialen Netzwerken im Internet für mehr Klimaschutz und Nachhaltigkeit im Alltag.   >>
  • Klimaschonend bauen: Mit einem neuen Lehrgang können sich Architekten und Ingenieure zum „zertifizierten PassivhausPlaner" weiterbilden.   >>
  • Nachhaltiges Wissen per Video:  Neue E-Learning-Medien bilden Architekten per Fernkurs zum Passivhaus-Planer weiter.  >>
  • Kinder als Klimaforscher: Ein „Klimabildungspark“ und eine Ausstellung zum Klimawandel machen Kinder und Erwachsene selbst zu Klimaschützern.   >>
  • Pflanzen statt verkommen lassen: Auf der Brache der ehemaligen Dombrauerei entsteht ein mobiler Garten.  >>
  • Traumhaus für alle: Ein gemeinsames Passivwohnhaus in der Stadt soll den Wegzug junger Familien ins Umland verhindern.  >>
  • Beruflich durchstarten: Der Wissenschaftsladen Bonn macht neue Karrieremöglichkeiten bekannt.  >>
  • Klein anfangen: Das NaturGut Ophoven begeistert die jüngsten Schüler mit neuen Ideen für den Klimaschutz.  >>
  • Jeder Kölner ein Klimaschutzexperte: „Natur & Kultur e.V.“ schult alle — vom Kindergartenkind bis hin zum Rentner.  >>

Netzwerkprojekte

Lastenfahrräder für Deutschland: Auf Basis des großen Erfolgs von „KASIMIR – Dein Lastenrad“ möchte der Verein wielebenwir e.V. die Idee der gemeinschaftlich betriebenen Lastenfahrräder weiter entwickeln und deutschlandweit verbreiten. >>
  • Viele kleine Schritte: Die „KlimaBausteine“ ermöglichen eine unbürokratische Förderung von Kleinprojekten zum Klimaschutz.   >>
  • Gemeinsam stark: Auf einer Internetplattform der KölnAgenda motivieren sich Kölner Promis und Bürgergegenseitigfür den Klimaschutz.  >>
  • Köln wird grün: Der neue Masterplan umfasst eine nachhaltige Stadtentwicklung auf allen Ebenen.  >>
  • Geballte Kompetenz: Handwerker und Energieberater vernetzen sich zu einem „Bauteam Klimaschutz“.  >>

Der Weg zur Förderung

In den sechs Jahren seines Bestehens unterstützte der KlimaKreis Köln 28 Projekte für mehr Klimaschutz mit rund 4,5 Millionen Euro. Um eine Förderung bewerben konnte sich jeder – Privatpersonen, Unternehmen, Verbände, Vereine oder Zusammenschlüsse unterschiedlicher Akteure.

Inhaltliche Grenzen gab es nicht: Der Bogen spannte sich von der Entwicklung und Erprobung neuer Technologien über die Umweltpädagogik bis hin zur Netzwerkbildung. Für alle Anwärter auf eine Förderung galten dabei die gleichen Regeln:

  • Das Vorhaben musste Klimaschutz innovativ angehen und einen konkreten Nutzen für die Region Köln erkennen lassen.
  • Der Projektträger hatte über 20 Prozent Eigenkapital oder -leistung einbringen. Co-Finanzierungen mit anderen Fördermitteln waren möglich.
  • Die beantragte Fördersumme sollte zwischen 50.000 und 200.000 Euro liegen.

Jährlich gab es zwei Förderrunden. Externe Experten prüften zunächst, ob die Projektanträge die Förderrichtlinien erfüllen. In einer Gremiumssitzung diskutierten die Mitglieder des KlimaKreises Köln anschließend über die zugelassenen Anträge und entschieden über eine Förderung.

Detaillierte Informationen rund um die Projektförderung finden Sie in unseren Förderrichtlinien (Stand: März 2014).

Zahlen rund um den KlimaKreis Köln

31

Mitglieder zählte das KlimaKreis-
Köln-Gremium über die Jahre

13

Vergabesitzungen gab es zwischen
2009 und 2015

91

Projekte bewarben sich um eine
Förderung

28

Projekte erhielten einen
Förderbescheid

200.000 Euro

betrug die höchste Fördersumme
für ein Projekt

4.460.000 Euro

Fördermittel wurden insgesamt
ausgeschüttet